Streit versus Bewusst-Sein

Streit kennt jeder. Auch verärgert sein. Doch warum streiten wir?


Bereits zu Anfang meiner ersten langjährigen Beziehung (insgesamt waren es 22 Jahre) prallten Verletzungen und Bedürfnisse aufeinander, dass es krachte. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es wurden Grenzen überschritten, die man in einer harmonischen Beziehung nie überschreiten sollte. So sehr wir uns liebten - so sehr verletzten wir uns auch.


Mir wurde dann bald einmal klar das "Worte" fehlten. Und zwar bei ihm, als auch bei mir. Es gab auf beiden Seiten kein Gefühlsbewusstsein, aber auch unterdrückte Bedürfnisse und ein enorm verletztes inneres Kind.


So arbeiteten wir daran, mehr zu kommunizieren und auf unsere Gefühle und Bedürfnisse zu achten. Damals wussten wir noch nichts, von einem inneren Kind. Mir wurde aber schnell bewusst, dass alles aus Verletzungen unserer Kindheit, der Erziehung, Umgang mit unseren Bedürfnissen und Emotionen als auch Erfahrungen zusammen hing. Und so brauchten wir auch Einfühlungsvermögen, um zu verstehen, weshalb der andere auf bestimmte Worte oder Handlungen entsprechend reagierte. Wir fingen an Rücksicht auf den anderen zu nehmen, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse und Emotionen zu vernachlässigen. Wir fanden Lösungen, die für beide stimmten, die für beide akzeptabel waren.


Man wird verletzend, wenn man eine alte Verletzung in diesem Thema hat

Ein paar Jahre später besuchte ich dann ein "Gordon-Training". Ich merkte schnell, dass meine Kommunikationsform, geprägt von der Kindheit, alles andere als kommunikationsfördernd war.

So verwendete ich oft das Wort: "Du". Vorallem die Wortkombination: "Du bist...". Diese Kombination, mit welcher man dem anderen etwas unterstellt, ihn bewertet, emotional den ganzen Frust ablädt, ihn an die Wand stellt, ihn verurteilt, diffamiert und klein macht bringt den anderen in eine ähnliche Lage, wie wenn Du ihn bedrohst. Er hat nun genau drei Möglichkeiten um zu reagieren:


  • Erstarrung (Ohnmachtsgefühle, macht sich klein, Schamgefühl, dissoziiert, Depression und suizidale Gedanken)

  • Angriff (Aggression, verletzende Worte, Schuldzuschiebung, Gewalt)

  • Flucht (Selbstverletzung, nimmt die Schuld auf sich, Sucht)


Fällt Dir was auf?


Es sind genau die selben Reaktionen, welche bei einem traumatischen Erlebnis zur Verfügung stehen.


Wenn Du nun, mit Deinem "Du bist..." genau eine Verletzung triffst, in einer Wunde herum stocherst oder gar ein Trauma triggerst, bedeutet dies für den anderen Stress, möglicherweise wird auch Angst ausgelöst, jedenfalls wird Cortisol ausgeschüttet, der Blutdruck und Blutzucker erhöht, die Verdauung gedrosselt, das Immunsystem gedämpft und auch das rationale Denken wird blockiert! Der andere kann also nicht mehr vernünftig denken - es fehlen Worte. Er agiert genau so, wie er konditioniert wurde. Du verfrachtest ihn - auch wenn nicht gewollt - in eine missliche Lage.


Das passiert übrigens auch, wenn man Angst provoziert. So, wie sie gerade jetzt mit der Corona-Pandemie geschürt wird. Indem den Menschen laufend die Zahlen der Infizierten und Toten vor die Augen gehalten wird, anfangs sogar gesagt wurde, dass es kein Mittelchen gegen diesen Virus gibt. Indem man Geschäfte und Unternehmen schliesst und die Menschen in existenzielle Notlagen befördert. Indem man falsche Informationen verbreitet, dass dieser Virus überall lauert, auf den Türklinken, an Gegenständen, in der Luft - das kommt einer Hetzjagt gleich. Indem man aufklärende Videos von Fachleuten wieder vom Netz nimmt, damit sich die Menschen nicht selbst aufklären und informieren können. Die Hilfe zur Selbsthilfe wird unterbunden. Man füttert aber Nachrichten in Radios, Fernseher, Internet, Handys - lässt Texte und Banner in Facebook, TV, YouTube laufen - überall wird man von den negativen und warnenden Informationen infiltriert - also manipuliert! Es werden Kanäle und Menschen benutzt, in welche Du all die Jahre ein Vertrauen aufgebaut hast (das tun Pädophile auch!). Und nirgendwo hier findet man den Hinweis, dass man mit einem starken Immunsystem Viren trotzen kann! Nirgendwo findet man Ernährungstipps, wie man sein Immunsystem stärken kann! Nirgendwo erfährt man, dass man durch positive Gedanken und Emotionen sein Immunsystem stärkt. (Ich werde noch einen Blog schreiben, wie Du Dein Immunsystem stärken kannst.)

So wird der Mensch bewusst in einer niedrigen Frequenz gehalten - das ist übrigens die Frequenz, in welcher sie federleicht von Schattenwesen/Asurern frequentiert werden können! Und so sehen wir auch, woher diese Manipulation kommt! Wer dahinter steckt! Das zeigt uns auch, dass wir unsere Frequenz erhöhen müssen! Denn nur dann verschwinden wir von ihrem Bildschirm. Nur dann können sie uns nicht manipulieren und in die Abwärtsspirale der Angst = Gedankenkarusselle bringen.


Du siehst, wer sich über die Ursache von Streit nicht bewusst ist und nun noch mit dieser Angst-Pandemie beeinflusst wird, wird erst recht mit Erstarrung, Angriff oder Flucht reagieren. Das wird sich insbesondere auf Beziehungen und Familien auswirken.

Deshalb rate ich Euch, arbeitet an Euren Beziehungen.


Und merke Dir: Eine harmonische Kommunikation ist das A und O in einer Beziehung, die Basis einer harmonischen Familie!

  • Werde Du Dir Deiner Verletzungen bewusst. Werde Du Dir Deiner Bedürfnisse bewusst. Werde Du Dir Deiner Ängste bewusst. - Schreib sie auf.

  • Und dann transformiere sie. Transformieren heisst, sie zu verändern. Wandle negative Erfahrungen in positive Erfahrungen um. Du kannst Dir jede negative Erfahrung in eine positive Erfahrung visualisieren. Wenn Du das alleine mit Deiner Vorstellungskraft nicht tun kannst, male sie!

  • Arbeite mit positiven Affirmationen

  • Meditiere mit Deinem inneren Kind und erfülle seine Bedürfnisse: Du bist die Mutter oder der Vater der nun die Verantwortung über Dein inneres Kind übernimmt, es ihn den Arm nimmt, es streichelt, es tröstet, es liebt! Es lieben muss. Solange Du diese Liebe im Aussen suchst, wird Dein inneres Kind hungern!

  • Frage Dich, ob in Deiner Beziehung unbefriedigte Bedürfnisse sind. Äussere diese in Form eines Wunsches an Deinen Partner - überlass jedoch ihm die Entscheidung, ob er bereit ist, diesen Wunsch zu erfüllen

  • Vereinbart zusammen, Euch nur freundlich und wohlwollend zu unterhalten. Sobald einer Seite auffällt, dass es diese Basis verlässt, spricht dieser ein vorher vereinbartes Codewort aus. Dann wird zwei Minuten geschwiegen und gelauscht, welche alte Verletzung getriggert wurde und wenn man diese erkannt hat wieder freundlich und wohlwollend weiter diskutiert. Achtet darauf, dass nie emotional diskutiert wird, denn dann befindet man sich bereits in einem Stress-Modus und wird von Hormonen gesteuert.

  • Führt Rituale ein. Rituale stärken und verbinden. Das können gemeinsame regelmässige Gebete sein, abends gemütlich bei Kerzenschein ein Gutenachttee trinken, sich gegenseitig 5 positive Dinge über den anderen aufzählen (wenn man den Fokus auf das Positive setzt, wird dieses verstärkt), gemeinsam meditieren, gemeinsam spielen, etc. und Paare können sich auch noch gegenseitig massieren


Eine Basisregel für jegliche Beziehungen: Jeder tut nur das, womit auch der andere einverstanden ist, ansonsten findet man Lösungen, welche für beide stimmen




Gerade jetzt haben Paare und Beziehungen die beste Chance endlich füreinander da zu sein. Endlich die Gemeinschaft stärken. Endlich sich gemeinsam auf Positives auszurichten, zu visualisieren und gemeinsam am selben Strick zu ziehen. Gerade jetzt hat die Familie endlich den Stellenwert, welcher im Stress des Alltags vergessen geht...


Namaste


Désirée Nathalie Meier









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